Moin

Moin!

Ich bin Hauke und Student der Frisistik und Skandinavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Für meine Masterarbeit untersuche ich die nordfriesische Sprache in digitalen Medien. Dafür habe ich in den vergangenen Monaten Menschen gesucht, die Friesisch sprechen und bereit sind, an einer Befragung teilzunehmen. Die Suche ist abgeschlossen und ich freue mich über viele Teilnehmer*innen, die mich bei meiner Untersuchung unterstützt haben. Während ich die Daten auswerte, gibt es auf dieser Seite weiterhin alle Hintergrundinformationen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

Interesse an Folgestudien oder Ergebnissen? Dafür gibt es hier eine Newsletter-Mailingliste!

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Friesisch in digitalen Medien

Seit 20 Jahren bewege ich mich im Internet und seit genau so langer Zeit bin ich interessiert, wie Menschen sich im Internet und in sozialen Netzwerken präsentieren und wie sie miteinander in Kontakt treten. Und seitdem ich mich mit der nordfriesischen Sprache beschäftige, interessiert mich auch ganz besonders, wie das für Nordfriesisch aussieht.

Für meine Masterarbeit im Fach Friesische Philologie an der CAU untersuche ich, was Sprecher*innen der nordfriesischen Dialekte oder Mundarten dazu bewegt, Friesisch im Internet und vor allem in sozialen Medien zu verwenden – bzw. was sie davon abhält. Grundlage für diese Untersuchung ist ein Fragebogen, der online bis ungefähr Ende September zur Verfügung steht.

Wenn du also Friesisch sprichst, egal ob als Muttersprache oder nicht, würde ich mich freuen, wenn du mir bei meiner Untersuchung helfen würdest und dir kurz (ca. 15 Minuten) Zeit nehmen könntest, diesen Fragebogen auszufüllen.

Der Fragebogen

In meinem Fragebogen möchte ich von dir wissen, welche sozialen Netzwerke und Internetdienste du benutzt und welche Sprachen du dabei verwendest. Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 15 Minuten und ist ganz einfach. Es gibt keine falschen oder richtigen Antworten, denn es geht nur darum, etwas über deinen Sprachgebrauch im Internet zu erfahren.

Der Fragebogen wird über die Plattform LamaPoll bereitgestellt. Wenn du wissen möchtest, wie die Daten gespeichert und verarbeitet werden, findest du hier Informationen dazu. Wenn du am Forschungsergebnis interessiert bist oder sogar an eventuellen Folgestudien teilnehmen möchtest, dann kannst du dich hier in eine Newsletter-Mailingliste eintragen lassen.

→ zum Fragebogen
Der Befragungszeitraum ist abgeschlossen, ich danke allen Teilnehmer*innen für ihre Unterstützung!

Speicherung und Verarbeitung der Fragebogendaten

Wenn ich dich nach deinen Gewohnheiten zur Kommunikation im Internet frage und du mir etwas darüber verrätst, hast du es auch verdient zu wissen, was mit diesen Daten geschieht.

Alle Daten, die im Fragebogen erhoben werden, werden ausschließlich für die auf diesen Seiten beschriebene Untersuchung bzw. darauf aufbauende Folgeuntersuchungen verwendet.

Für die Zeit der laufenden Befragung werden alle Angaben, die du im Fragebogen machst, in Datenbanken des Dienstanbieters (LamaPoll) auf Servern in Deutschland gespeichert. Für die Verarbeitung der Daten, die während deines Besuchs der LamaPoll-Seite anfallen, gelten somit auch die Datenschutzbestimmungen von LamaPoll. Auf der Website von LamaPoll findest du eigene Auskünfte zum Standort und Absicherung der Server und der Datenschutzbestimmungen.

Der Zugriff auf die Fragebogendaten ist so konfiguriert, dass nur ich selbst Zugang zu den Rohdaten habe. Nach Beendigung des Fragezeitraums sichere ich die Rohdaten auf meinem lokalen System und lösche die bei LamaPoll gesicherten Rohdaten. Die Rohdaten sind bei mir auf zwei Datenträgern verschlüsselt gespeichert sowie in einem verschlüsselten Cloud-Speicher, dessen Serverstandort unter Umständen außerhalb der EU liegt. Während der gesamten Zeit der Auswertung und Analyse der Rohdaten haben keine anderen Personen Zugriff. Die Rohdaten stehen auch nach Beendigung der Forschungsarbeit keinen anderen Personen zur Verfügung.

Alle Informationen, die auf Namen oder Kontaktdaten schließen lassen, werden vor Auswertung der Fragebogendaten von diesen getrennt. Diese Informationen werden nicht explizit abgefragt, können unter bestimmten Umständen aber mit den Ergebnissen verknüpft sein, z. B. wenn du sie in ein Kommentarfeld einträgst. Dazu wirst du aber von mir an keiner Stelle aufgefordert. Um Kontakt zu mir aufzunehmen, benutze bitte die Möglichkeiten auf dieser Website, zum Beispiel hier.

Falls du am Ausgang der Untersuchung interessiert bist oder gerne auch für eventuelle Folgeuntersuchungen zur Verfügung stehen möchtest, kannst du dich gerne in eine Newsletter-Mailingliste eintragen. Die Daten der Mailingliste werden getrennt von den Fragebogendaten gespeichert, so dass keine Verknüpfung zwischen Fragebogendaten und Newsletter-Empfänger*innen besteht.

Alle aus diesem Fragebogen für die Untersuchung relevanten Rohdaten werden für eventuelle Folgestudien aufbewahrt.

Über mich

Seit 2008 wohne ich in Kiel und studiere Friesische Philologie und Skandinavistik. Davor habe ich wenige Semester (ohne Abschluss) an der Uni Bayreuth Germanistik und Angewandte Informatik/Multimedia studiert. In Bayreuth habe ich nicht nur gemerkt, dass ich lieber von Germanistik auf Nordistik (und dann auch Frisistik) umsteigen möchte, sondern auch, wie spannend das Medium Radio sein kann. So hatte ich dann auch über meine Zeit in Bayreuth hinaus bis 2012 eine Radiosendung im studentischen Webradio schalltwerk.org, die dann aber irgendwann auch zu einem Ende kommen musste. Nach einigen Versuchen, das Programm als Podcast weiter zu führen, ist das Projekt leider irgendwann eingeschlafen. Seit 2016 gestalte ich allerdings mit einigen (ehemaligen) Komiliton*innen ein friesischsprachiges Radioprogramm, das mittlerweile wöchentlich hier in Kiel produziert wird und in Kiel und an der Westküste ausgestrahlt wird. Mehr dazu gibt es auf tjabelstunj.de.

Im Studium habe ich mich hauptsächlich auf die Sprachwissenschaft konzentriert, wobei mich andere Aspekte (insbesondere die neuere skandinavische Literaturwissenschaft) auch immer interessiert haben. Im Fokus stehen aber die nordfriesischen Varietäten von Föhr und Amrum in ihrem soziolinguistischen Kontext. Deswegen erforsche ich in meiner Masterarbeit aktuell, welche Faktoren den Gebrauch nordfriesischer Sprache im Internet begünstigen bzw. behindern. Daneben interessiert mich, wie konstruktionsgrammatische Ansätze Sprache beschreiben und erklären und wie Internet, Popkultur und Sprache zusammenspielen.

Neben meinem Studium interessiere ich mich, wie schon erwähnt, für das Radio und verdiene mir gelegentlich etwas Geld mit freiberuflicher Mediengestaltung dazu.